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Commodities

Commodities (engl. pl.) heißt übersetzt Waren oder Rohstoffe. Von Commodities spricht man aber häufig erst dann, wenn die Waren, meistens Grundstoffe, Rohstoffe oder Agrargüter, durch die Han- delsgepflogenheiten in Art und Güte so standardisiert sind, dass sie ohne weitere Spezifikation ge- und verkauft werden.
Die hohe Standardisierung der Produkte macht es zudem möglich, dass diese Güter als reine Handelsobjekte zum Einsatz kommen, d.h., sie werden nicht mehr zur Bedarfsdeckung gekauft, sondern zur Ausnutzung von Preisunterschieden im Zeitverlauf gehandelt. Häufig werden diese Waren an verschiedenen Marktplätzen gehandelt, so dass auch ein gleichzeitiges Agieren an mehreren Handelsplätzen zur Ausnutzung von Preisunterschieden (so genannte Arbitrage) getätigt wird.

Bekannte Börsen für Commodities sind die New York Mercantile Exchange (NYMEX), die International Continental Exchange (ICE), die Chicagoer Board of Trade (CBOT). Ein Großteil der Geschäfte erfolgt aber außerhalb der Börsen im so genannten over-the-counter Markt (OTC-Markt).

Warentermingeschäfte

Der Großteil der Geschäfte findet in Termingeschäften statt.

Termingeschäfte sind Geschäfte mit hinausgeschobenem Erfüll- ungszeitpunkt oder -zeitraum. Die Erfüllung erfolgt "auf Termin". Damit können sich die Marktakteure weit vor dem Lieferzeitpunkt gegen Preisänderungen absichern und somit sich gegen Markt- preisschwankungen absichern.
Obgleich Warentermingeschäften ein schlechter Ruf anhaftet, sind sie unverzichtbarer Bestandteil eines unternehmerischen Risiko-managements und übernehmen die gleiche Aufgabe wie die Absicherung gegen Währungsschwankungen bei Exportgeschäften.

Derivate

Vielfach werden nicht mehr die physischen Waren gehandelt, sondern lediglich Derivate hierauf. Als Derivat bezeichnet man Kontrakte, die von den physischen Basisgeschäften abgeleitet werden. Typische Derivate sind finanzielle Futures, Optionen oder Swaps.

Strom, Gas, Emissionszertifikate
sind Commodities

Strom, Gas und auch Emissionszertifikate werden heute schon als Commodities bezeichnet. Diese Produkte werden einerseits gehandelt, um einen originären Bedarf abzudecken bzw. die Produktion abzusetzen, andererseits werden sie aber auch als reine Spekulationsobjekte gehandelt. In dieser Dualität liegt die Chance für die Marktakteure, unabhängig davon, ob sie zur Bedarfsdeckung oder aus Handelsmotiven tätig werden.

Links

www.epexspot.com
(European Power Exchange, Deutsch-Französische Strombörse)

www.eex.com
(European Energy Exchange)

www.exaa.at
(Energy Exchange Alpen Adria, Österreichische Strombörse)

www.energie-und-management.de
(Informationsdienstleister, spezialisiert für die Energiewirtschaft)

www.energybrainpool.com
(Beratungsunternehmen für die Energiewirtschaft, spezialisiert auf Preisprognosen)

www.iebt.de
(Institut for energy business and technology, Beratungsunternehmen für die Energiewirtschaft)

www.beckerbuettnerheld.de
(Rechtsanwaltskanzlei Becker, Büttner Held, spezialisiert auf Rechtsfragen in Zusammenhang mit der Energiewirtschaft)

www.kinectenergy.com
(Führender Energiebroker aus Bergen)

www.baywa-re.de
(Führender Anbieter von Clean Energy für Industriekunden)

www.senec-ies.com
(Führender Hersteller von Stromspeichern)

www.eco-sunport.com
(Beratungsunternehmen)

www.gsg.solar
(Solarstromanbieter aus Berlin)

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